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Die Länder entlang der Adriatischen Küsten sind aus Sicht der Gewinnung von Energie aus regenerativen Quellen mit guten Ressourcen gesegnet. Reichlich Sonnenstunden über einen langen Sommer hinweg, hohe Sonnenstände wegen der geographischen Lage im Süden Europas und nicht zuletzt die starken Winde, die auch im Winter die Gewinnung regenerativer Energie ermöglichen. Der von Seglern gleichermassen geliebte wie auch gefürchtetesten Wind an der Adria ist der Bora, ein unberechenbarer Wind, der auf Kroatischer Seite aus dem gebirgigen Hinterland kommend vom Festland her in Böen weht. Die Bora ist relativ kalt und trocken, erreicht eine mässige Stärke und dauert mehrere Stunden, manchmal gar Tage an. Die Bora ist vor allem ein Winterwind, tritt aber auch in den übrigen Jahreszeiten auf. Besonders in den Morgenstunden werden oft Windgeschwindigkeiten von um die 10 m/s erreicht. Wegen der bekannten "Launenhaftigkeit" der Bora ist dieser Wind als kostanstante Quelle zur Gewinnung von Windenergie nur bedingt geeignet.
Der Jugo ist ein südwestlicher Wind von ebenfalls gemässigter Stärke, der vom Meer her in Richtung des Festlandes entlang der gesamten kroatischen Adriaküste weht. Er tritt häufig in der südlicheren Adria auf. Es handelt sich dabei vornehmlich um einen Frühlings- oder Herbstwind, oft mit Regen und einer feuchten Atmosphäre verbunden. Über Sommer ist der Jugo seltener.
Der Maestral ist ein im Sommer an der Adria typischer Wind aus Nordwest. Er tritt üblicherweise nach einer morgendlichen in der Mittagszeit auf und verstärkt sich recht kontinuierlich bis zu den Abendstunden. bis zum Sonnenuntergang dauert. Der Maestral bringt Windstärken von 5 bis 6. Am häufigsten tritt er im Zadarer Kanal und im Kanal von Korcula auf. |
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